Unbefugter Zutritt zu Kellerräumen

Kellertür mit Vorhängeschloss

Scheinbar hat ein unbestimmter Personenkreis Zugang zu Mieterkellern in der Sundgauer Siedlung.

 

Nur weil sich ein Lieferant nicht auskannte und Waren in einem falschen Keller abstellte, kam ans Licht, dass offensichtlich Schlüssel im Umlauf sind, die unbefugten Zugang zu verschiedenen Kellerräumen, darunter auch zu vermieteten Kellern gestatten.

 

Im vorliegenden Fall hat, wie sich später herausstellte, ein Lieferant eine Lieferung, die für eine Frau F. bestimmt war, die einen Kellerraum zu Lagerzwecken im Haus angemietet hat, selbst aber nicht im Haus wohnt, in einem falschen Kellerraum abgestellt. Der betroffene Mieter war äußerst erstaunt darüber, dass sein Keller plötzlich mit dutzenden Kartons vollgestellt war, die offensichtlich nicht ihm gehörten, weil als Empfänger Frau F. auf den Kartons vermerkt war (siehe externen Beitrag: Kellereinbruch mal anders).

 

Nachdem die rechtmäßige Besitzerin ermittelt worden war, blieb die Frage, warum der Lieferant überhaupt in der Lage war, die Kartons im falschen Keller abzustellen. Wieso kann ein Ortsfremder einen Kellerraum auf und wieder abschließen, zu dem er gar keinen Zugang haben dürfte? Und wo passt dieser Schlüssel noch? Zu welchen weiteren Räumen kann sich der Besitzer dieses Schlüssels noch unbefugt Zugang verschaffen? Wie viele solcher Schlüssel sind im Umlauf und wer hat alles einen?

 

Mieter, die in der Vergangenheit schon einmal das eine oder andere in ihrem Keller nicht mehr finden konnten, einen Diebstahl mangels Einbruchsspuren aber ausschließen mussten, könnten jetzt, wo bekannt geworden ist, dass fremde Personen über Schlüssel verfügen, die es ermöglichen, sich unbemerkt Zutritt zu verschiedenen Kellerräumen zu verschaffen, plötzlich auf die Idee kommen, dass ihnen doch etwas entwendet wurde.

 

Vor einiger Zeit wurde uns ein Fahrrad aus dem im allgemeinen abgeschlossenen Fahrradkeller gestohlen (insgesamt müssen von der Straße kommend drei Türen aufgeschlossen werden). Jetzt eröffnet sich eine neue Möglichkeit, wie das Fahrrad verschwunden sein könnte. Hatte man zuvor nur die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass vielleicht ein ehemaliger oder aktueller Mieter seine langen Finger mit im Spiel gehabt haben könnte oder ein zufällig vorbeikommender Dieb die Chance einer gerade offen stehenden Tür nutzte, kann man den Täterkreis jetzt offensichtlich noch erweitern. Wie viele solcher Schlüssel existieren und in wessen Besitz sich diese befinden, wäre noch zu klären.

 

Dass der Hausmeister über Zweitschlüssel zu Wohnungen und Kellerräumen verfügt, die er sorgsam unter Verschluss hält, kann man durchaus noch verstehen. Manchmal hätte das sogar Vorteile, wenn man zum Beispiel man wieder vergessen hat, den Schlüssen mitzunehmen, bevor man die Wohnung verlässt. Da könnte man sich schon hin und wieder den Schlüsseldienst sparen. Dass aber ein bisher nicht näher bezeichneter Kreis von Personen im Besitz von Schlüsseln ist, die ihnen ungehinderten Zugang zu Räumen gewährt, in denen sie nichts zu suchen haben, liegt eher nicht im Interesse der Mieter.

 

 


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